Deutsches

Institut 

für die

Geschichte

des Yoga

Yogis in "Indien und Ich" von Hanns Heinz Ewers, 1911, 1921 und 1941

Veröffentlicht am 16.06.2014

Historische Aufnahme aus dem Buch "Indien und Ich" von Hanns Heinz Ewers, die erste Auflage 1911, weitere Auflagen in den 20er Jahren sowie 1941. Der Kommentar zum Yoga darin wenig freundlich, Ewers schreibt vom "plumpen Schwindel" der "sehr gerissenen Brahmanen und vieler Gaukler und Yogin, auch manch höchst abgeschmackte Narretei", aber - so Ewers - "Okkultes findet man kaum".Historische Aufnahme aus dem Buch "Indien und Ich" von Hanns Heinz Ewers, die erste Auflage 1911, weitere Auflagen in den 20er Jahren sowie 1941. Der Kommentar zum Yoga darin wenig freundlich, Ewers schreibt vom "plumpen Schwindel" der "sehr gerissenen Brahmanen und vieler Gaukler und Yogin, auch manch höchst abgeschmackte Narretei", aber - so Ewers - "Okkultes findet man kaum".

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Space Yoga, 1984. Vor und während der Sojus T-11-Mission

Veröffentlicht am 14.04.2014

 

 

Yoga im Weltall dank Rakesh Sharma

 

Als vor dreißig Jahren die sechste Sojus-Mission zur sowjetischen Raumstation Saljut7 gestartet wurde, war erstmalig ein Inder mit an Bord, der zugleich etwas sehr Indisches an Bord testete: Yogahaltungen. Rakesh Sharma, 1949 in Patiala geboren und Pilot der indischen Luftwaffe, wurde zwei Jahre im sogenannten Sternenstädtchen bei Moskau ausgebildet. Während der Sojus-T11-Mission sollte er prüfen, ob auch Yogaübungen als Methode gegen die aus der Schwerelosigkeit resultierende Übelkeit geeignet sind. Eine spezielle Übungssequenz bestand darin, mehrere Asana auszuführend und währenddessen wiederholt den Kopf in den drei Achsen zu bewegen. Die Effekte waren, wie erwartet, positiv. Da Rakesh Sharma jedoch die einzige Testperson war, ist es schwierig festzustellen, ob das Praktizieren von Yogaübungen tatsächlich eine empfehlenswerte Alternative zu herkömmlichen Vorbereitungen der Raumfahrer gegen „space sickness“ ist. Dieses Fazit zog der erste Inder im All, der in der Folgezeit als „Held der Sowjetunion“ und mit dem „Ashoka Chakra Award“ ausgezeichnet wurde, in einem persönlichen Brief, den er im November 2013 als Ruheständler verfasste.

 

Unterwegs im All befasste sich Rakesh Sharma zudem mit Untersuchungen zur Bio-Medizin und er fotografierte mit einer Spezialkamera das indische Territorium, wobei er einen Waldbrand in Burma entdeckte. Nach acht Tagen im Orbit landete die Sojus-Kapsel am 11. April 1984 im Zielgebiet der Sowjetunion.

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Yoga eine Religion?

Veröffentlicht am 30.03.2014

 Yoga als Religion? Walter Schmidt geht in seinem 1967 erschienenen Buch "Yoga in    Deutschland" auch der Frage nach, inwiefern es sich bei Yoga um eine Religion handelt.

deeedeeeEr schreibt:  "Yesudian (...) schildert Yoga als ein rein religiöses Geschehen. Und wenn Yoga-Lehrer anheben, den Yoga in allen seinen Stufen zu beschreiben, so enden sie notwendigerweise bei  hinduistischen Vorstellungen: es gelte die göttlichen Kräfte im Menschen zu wecken oder die völlige Hingabe an  Gott zu erlangen. " (Seite 57)

Das Thema "Yoga eine Religion" behandele ich ausführlich in "Yoga kontrovers", das 2013 im Phänomen-Verlag erschienen ist.

Ist Yoga identisch mit zirkusreifer Akrobatik?

Veröffentlicht am 26.02.2014

Was heute unter "Yoga" oder "Acro-Yoga" firmiert, wurde über Jahrzehnte als Akrobatik, Kontorsion, Elastik oder Schlangenmenschvorführung dargeboten

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Das Märchen vom west-östlichen Yoga-Transfer im Magazin Der Spiegel, Veröffentlichung im Deutschen Yoga-Forum 06/2013

Yoga in der DDR im MDR, 26. 11. 2013, 21.15 Uhr

Veröffentlicht am 25.11.2013

Keine Medizin nach Noten - Yoga in der DDR

Frau bei Yogaübung

Mit Om, Kopfstand und Räucherstäbchen – heute hat fast jeder etwas von Yoga gehört oder es einmal selbst ausprobiert. Dass es diese Körperphilosophie und deren Anhänger auch schon in der DDR gab, ist den meisten nicht bekannt. Eine Schar begeisterter Wissenschaftler, Ärzte und Sportler hat seit Mitte der 70er durch Studien und Vorträge um die Anerkennung und Verbreitung von Yoga  gerungen. Die Haltung der Obrigkeit war diesem vermeintlich mystizistischen Training gegenüber skeptisch bis ablehnend. 

"Geschichte Mitteldeutschlands - Das Magazin" hat die Yogalehrerin Inge Schönfelder, die als eine der ersten in der DDR unterrichtete und den Publizisten Mathias Tietke, der zum Thema "Yoga in der DDR" forscht und derzeit ein Buch schreibt, getroffen. 

Beitrag: Susann Buhl

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